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Energiebringende Zustände / Teil II

©COPYRIGHT BERND W. KLÖCKNER© - Alle Rechte vorbehalten!


Jutta Klöckner

Heute möchte ich Sie auf eine kleine innere Reise führen. Wie Sie ja schon wissen, reise ich gerne. Aber was Sie noch nicht wissen, auch innerlich reise ich gerne. In der schamanischen Energiearbeit tut man quasi nichts anderes als innere Reisen zu unternehmen. In meiner Arbeit mit Hypnose begeben sich die Klienten auch - unter meiner Anleitung - auf eine innere Reise...
Warum mache ich das? Weil Sie 1. Kontakt zu den Unbewussten Anteilen in Ihnen bekommen (die immer hin fast 80% Ihrer Entscheidungen und Aktivitäten lenken) und 2. weil solche Reisen Gelegenheit bieten, die Perspektive zu wechseln. Die Dinge aus einer übergeordneten Sicht zu betrachten. Das hilft - besonders in Krisensituationen - sehr.
Es führt Sie oftmals zurück zum Zustand "Freude und Dankbarkeit" worüber ich im letzten Blog geschrieben habe.

Aber nun zur Reise.
Vielleicht lesen Sie zuerst und machen die Reise dann später mit ein wenig Zeit oder heute abend vor dem Schlafen gehen oder morgen früh unter der Dusche.. wie auch immer. Seien Sie kreativ, wann immer es für Sie passt..!

Also stellen Sie sich Folgendes vor:
Sie wandern durch die Natur, wundervolle, unberührte Natur. Sie sind alleine auf Ihrem Weg. Die Natur um Sie herum gibt Ihnen Kraft und das Gefühl Teil eines Großen Ganzen zu sein, angebunden und am richtigen Ort, hier auf der Erde.
Da hören Sie plötzlich den Ruf eines Adlers. Er kreist hoch über Ihnen. Es ist als riefe er Sie, ja genau SIE. Sie beobachten ihn und der Adler kommt näher, immer tiefer, bis er schließlich knapp über Ihrem Kopf ist.
Instinktiv strecken Sie die Arme nach ihm aus und da passiert es: Er zieht sie mit einer gewaltigen Kraft mit nach oben. Sie fliegen mit ihm. Halten sich an seinen "Schultern" fest. Er nimmt sie mit. Sie breiten Ihre Arme aus und es fühlt sich so an, als hätten Sie selbst Flügel. Sie schließen die Augen und steigen immer höher auf. Als Sie die Augen öffnen, sind Sie selbst der Adler geworden. Sie spüren, wie der Wind durch Ihre Federn bläst und fühlen die enorme Kraft Ihrer Muskeln.
Ihre Reise geht der Sonne entgegen, in die unendliche Weite des Weltalls. Sie fliegen immer weiter nach oben.
Schon spüren Sie die Wärme und die Energie der Sonne, der Sie nun ganz nah sind. Da drehen Sie sich um und blicken auf die Erde...
Sie umkreisen und unfliegen die Erde und betrachten Sie von oben. Sie sehen all Ihre Schönheit und fühlen alles Leben, was in ihr pulsiert.
Denken Sie jetzt an Ihr eigenes Leben. An Ihre Arbeit, Ihre Familie, Ihre Freunde, was auch immer Ihnen in den Sinn kommt. An all die Dinge, für die Sie FREUDE und DANKBARKEIT empfinden. Sehen Sie sich selbst, Ihren Platz auf diesem Planeten einnehmen. Ihre Aufgabe erfüllen. Fragen Sie sich, was SINN macht in Ihrem Leben und wie Sie auf gute Art und Weise den Menschen z.B. in Ihrem Beruf dienen können um es einmal so auszudrücken. Fühlen Sie, dass Sie etwas Wichtiges tun. Das Ihr Bewusstsein für Ihr Leben und Ihre Arbeit entscheidend ist. Wenn Sie das Gefühl haben, viel Sinnloses zu tun, treffen Sie jetzt aus der Perspektive und mit Hilfe der Adlerenergie die Entscheidung etwas zu verändern und Ihr Leben mit (noch) mehr Sinn zu füllen.
Betrachten Sie sich selbst und alle Aspekte Ihres Lebens als Adler, der hoch über der Erde kreist. Nehmen Sie seine Perspektive ein. Nehmen Sie sich solange Zeit dafür, wie nötig.
(Sie können jederzeit zurück kehren und die Reise wiederholen).

Dann, wenn Sie Ihre Erkenntnisse und Botschaften erhalten haben, reisen Sie zurück. Sie sind noch immer der Adler.
Sie reisen der Erde wieder entgegen. Treten wieder ein in ihre Atmosphäre und kommen langsam - noch immer als Adler - mit beiden Beinen auf der Erde an. An dem Ort in der Natur, von dem aus Sie gestartet sind. Dann steigen Sie aus dem Adler. Bedanken sich bei ihm, dass er Sie geführt hat und sehen zu, wie er wieder davon fliegt.

Sie lassen alles Revue passieren. Was haben Sie gelernt, gesehen oder erfahren über sich und Ihr Leben?
Was ist Ihr Beitrag in Ihrem Leben zum ...nennen wir es einmal Großen Ganzen, zum Wohle der Erde oder der Menschen? Wie können Sie in Ihrem ganz persönlichen Leben und Umfeld Sinnvolles tun?
Nehmen Sie die Erkenntnisse mit und haben Sie das Gefühl, dass Ihre Verbundenheit zur Erde, Ihre Entschlossenheit bewusst zu leben und Sinnvolles zu tun sich ausbreitet und Kreise zieht, so wie ein Stein, der in einen ruhenden See fällt.
Lassen Sie dieses Gefühl groß werden in Ihnen. Es verschafft Ihnen - egal, wo Sie gerade stehen und was Sie tun - eine große innere Ruhe und Zufriedenheit. Alleine die Tatsache diese Perspektive nun zu kennen. Sie bewusst einzunehmen. Ihren Beitrag und Ihre Aufgabe zu sehen. All das, was Sie gut machen, was Sie aus vollem Herzen tun in bester Absicht.

Dann kommen Sie langsam wieder zurück. Zurück ins Hier und Jetzt. Wo auch immer Sie sich  befinden.

Wenn Sie diese Reise lesen, werden Sie evtl. einige innere Bilder haben. Wiederholen Sie die Reise in aller Ruhe, wenn Sie Zeit haben.

Die Perspektive zu wechseln, wie der Adler, das Große Ganze zu betrachten und Ihren Platz auf der Erde zu erkennen, ist ein enorm energiebringender Zustand. Ein glücksbringender Zustand.

Glückwunsch zu Ihrer - vielleicht - ersten "schamanischen" Reise!
Wiederholen Sie sie, bis Sie klare Bilder, Erkenntnisse, Botschaften haben. Bis Sie das Gefühl haben, das gute Gefühl lässt sich nicht mehr steigern!

Ich wünsche Ihnen allen einen wundervollen Tag!
Ihre
Jutta Klöckner
(copyright 2010)





Energiebringende Zustände / Teil I

©COPYRIGHT BERND W. KLÖCKNER© - Alle Rechte vorbehalten!


Jutta Klöckner

Schon öfter habe ich hier im Blog über energieraubende Zustände geschrieben. Wie das ungute "Warten" oder "Deins ist nicht meins", was soviel bedeutet wie: Achten Sie darauf, was IHRS ist und nicht. Oft übernehmen wir ungute Gemütszustände von anderen oder lassen uns davon beeinflussen. Das alles raubt Ihnen Energie und ist nicht gut für Sie.

Heute möchte ich über energieBRINGENDE Zustände und im heutigen Fall über zwei sehr konkrete energiebringende emotionale Zustände sprechen:

1. FREUDE
2. DANKBARKEIT


Es klingt simple, aber den wichtigsten Lebensweisheiten liegen im Kern immer sehr simple Lehren zugrunde.

Ich verspreche Ihnen, wenn Sie es schaffen - EGAL in welcher Situation Sie sich gerade befinden mögen - wenn Sie es schaffen zu einem Gefühl von DANKBARKEIT UND FREUDE zurück zu kehren, haben Sie es geschafft: Sie werden sich - egal, was ist oder war - extrem gut fühlen. Es führt Ihnen Energie zu.
FREUDE UND DANKBARKEIT sind die beiden wichtigsten Faktoren für den bestmöglichsten inneren Zustand, den Sie erreichen können!

Ok, wie geht das? In einer Situation, die ausweglos, ernüchternd, schrecklich erscheint?

5 Dinge müssen Sie beherzigen:

1. Gehen Sie davon aus, dass ALLES einen Sinn hat (auch wenn Sie ihn nicht erkennen)

2. Gehen Sie davon aus, dass Sie an dieser Situation etwas zu LERNEN haben. Es gibt so etwas wie einen versteckten Segen oder eine Botschaft hinter dem, was passiert.

Wenn Sie diese beiden Punkte schonmal beherzigen, hören Sie auf innerlich zu kämpfen oder sich zu sträuben. Sie nehmen das, was ist, an. Und erst dann, können Sie auch aus solchen Situationen etwas für sich ziehen:

3. Vertrauen Sie darauf, dass die Situation sich verändert (nichts bleibt wie es ist) und darum

4. Bleiben Sie nicht stehen, sondern gehen Sie weiter. Das heißt verharren Sie nicht in negativen Gefühlen (energieraubend), sabotieren Sie sich nicht mit inneren Sätzen wie (Jetzt ist es eh zu spät, was soll daran gut sein, das schaffe ich nie zu lösen, es ist auswegslos etc.) Gehen Sie W E I T E R ohne dagegen anzukämpfen.

5. Verschließen Sie nicht Ihr Herz (insbesondere bei persönlich schmerzhaften Erfahrungen). Das ist ein inneres Sabotage-Programm, was dann läuft. Indem Sie sich oder Ihr Herz/Ihr Fühlen verschließen fügen Sie sich selbst Leid zu. Stellen Sie sich vor, wie sie es dennoch offen halten. Das bedeutet auch, dass sie Ihre inneren Reaktionen und Gefühle wahrnehmen und AUSHALTEN
(in dem Wissen, dass es sich verändern wird, womit wir wieder bei Punkt 3 wären).

DANN:

1. Wechseln Sie die Perspektive. Stellen Sie sich vor, die Dinge aus einer sehr übergeordneten Sicht zu sehen. "Zoomen" Sie sich aus der auswegslosen Tunnelperspektive raus und blicken Sie von oben auf Ihr Leben.
2. Sehen Sie all das, was gut ist, was Ihnen geschenkt wurde (v.a. in nicht-materieller Hinsicht). Gehen Sie hinein in alle Situationen und Begebenheiten, die Ihnen Glück beschert haben und es noch tun oder dazu imstande sind.
3. Fühlen Sie sich im guten Sinne priveligiert in vielerlei Hinsicht schon reich beschenkt worden zu sein. (Vielleicht haben Sie eine tolle Frau, wunderbare Kinder, ein schönes Zuhause, echte Freunde oder gerade neulich erst etwas Besonderes erlebt).
4. Sagen Sie DANKE wenn es aus dem Herzen kommt (das ist das Ziel) und
5. FREUEN Sie sich darüber!

Kehren Sie wann immer es geht - egal wie Sie das schaffen ;-) - immer zum Zustand FREUDE und DANKBARKEIT zurück.
Wenn Ihnen das schwer fällt: Üben Sie. Es gibt in jedem Leben Dinge für die man Dankbarkeit und Freude empfinden kann.
Kramen Sie sie hervor und wenn es aus der letzten Ecke Ihrer Erinnerung ist. Üben Sie das!

Es wird Ihnen ungemeine Lebensfreude, Optimismus und Energie schenken!
Wir Menschen verbringen oftmals zuviel Zeit mit gegenteiligen und energieraubenden Zuständen.

Hinter dieser - möglicherweise banal und oberflächlich erscheinenden Lebensweisheit - steckt ein tiefer Sinn.
Sie werden es merken, wenn Sie darauf achten! In Wahrheit ist es eine hohe Schule diesen Zustand der FREUDE UND DANKBARKEIT immer wieder zu erreichen und immer wieder dorthin zurück zu kehren.

Es lohnt sich!
Ich wünsche Ihnen viel FREUDE und auch DANKBARKEIT in dieser Woche!

Ihre
Jutta Klöckner
(copyright 2010)


Sprechtraining 1 - Aussprache und Klarheit

©COPYRIGHT BERND W. KLÖCKNER© - Alle Rechte vorbehalten!


Jutta Klöckner

In der letzten Woche habe ich vermehrt mit Stimme und Stimmausdruck gearbeitet. Ich möchte Ihnen heute eine kleine, durchaus humorvolle und sehr effektive Übung mit in den Tag geben, die die Deutlichkeit und die Klarheit Ihrer Aussprache in hohem Maße trainiert.
Die Art und Weise des Kommunizierens spiegelt unsere eigene innere Haltung. Lernen oder übern Sie Ihre Stimme als wirklich glasklares Instrument der Kommunikation einzusetzen. Deutlich und unmissverständlich. Wenn Sie es nicht schon tun. Und wenn Sie es schon tun, dann kann dieser kleine Übetext zumindest dazu beitragen, Ihre Artikulationswerkzeuge so richtig in Gang zu bringen und Ihnen gute Laune zu verschaffen.
Der Text stammt aus einem - wie ich finde - der besten Bücher über diese Thematik: Michael Rossié "Sprechertraining" (mit CD übrigens). Empfehlenswert!

Lesen Sie folgenden Text laut ...und haben Sie Spaß dabei!

Wie einigen vielleicht bekannt ist, gibt es im Hottentottenlande das "Känguru" oder die "Beutelratte". Besagte Beutelratte pflegt man in Gattern, genannt Kotter, aufzubewahren, welche mit Lattengitter- und Wetterschutzvorrichtungen versehen sind. Man nennt sie infolgedesssen Lattengitterwetterkotter, und die Beutelratten, die man darin aufbewahrt die Lattengitterwetterkotterbeutelratten. Nun lebte im Hottentottelnland eine Hottentottenmutter, welche zwei Kinder hatte, die stotterten und an Trottolosis litten; man nannte sie infolgedessen die Hottentottenstottertrottelmutter. Auf besagte Hottentottenstottertrottelmutter wurde ein Attentat verübt, und man nannte den Attentäter den Hottentottenstottertrottelmutterattentäter.
Besagter Hottentottenstottertrottelmutterattentäter wurde jedoch gefangen genommen und in ein Lattengitterwetterkotter gesperrt, in dem sich eine Lattengitterwetterkotterbeutelratte befand. Nach einiger Zeit kniff diese Lattengitterwetterkotterbeutelratte aus, und wiederum nach einiger Zeit meldete sich auf dem Bürgermeisteramte ein Mann und sagte: Herr Bürgermeister, ich habe die Beutelratte gefangen. Ja welche Beutelratte haben Sie denn gefangen?
Herr Bürgermeister, ich habe die Beutelratte gefangen, die in dem Lattengitterwetterkotter saß, in dem der Hottentottenstottertrottelmutterattentäter gefangen war.
Achso, sagte der Bürgermeister. Dann haben Sie also die Hottentottenstottertrottelmutterattentäterlattengitterwetterkotterbeutelratte gefangen. Nun, dann nehmen Sie hier die Hottentottenstottertrottelmutterattentäterlattengitterwetterkotterbeutelrattenfang-Prämie in Empfang und gehen Sie zufrieden nach Hause!

Viel Spaß beim heutigen Warmmachen Ihrer Stimme!

Ihre
Jutta Klöckner
(copyright 2010)

Was macht Ihre Stimme?

©COPYRIGHT BERND W. KLÖCKNER© - Alle Rechte vorbehalten!


Jutta Klöckner

im gestrigen Blog ging es um Herzkontakt. Interessanterweise ist genau dieses Thema gerade sehr präsent in meiner Arbeit und in meinem Leben, und ich habe gestern abend beschlossen über das Herz zu schreiben, ohne zu wissen, dass es bereits gestern Thema war.

Diese Synchronizität zeigt, dass das Thema sehr in die Zeit passt.

Was macht Ihre Stimme?

Ich habe in den letzten Tagen wieder einmal vermehrt Menschen erlebt - Menschen in wirklich führenden Positionen - die zwar sprechen, aber auf eine Art doch nicht. Es verlassen Worte ihren Mund, aber sie haben keine Kraft. Das zeigt sich dann auch in einer monotonen und energetisch kraftlosen Stimme.

Wenn Sie sprechen, egal, ob mit Freunden im entspannten Gespräch oder mit Kunden oder Kollegen:

* Sprechen Sie aus dem Herzen!
* Betonen Sie mit Vehemenz, was Ihnen am Herzen liegt!
* Bringen Sie das, was Sie wirklich bewegt oder begeistert - kurzum all das, was in Ihnen mit Emotionen verknüpft ist - wirklich beherzt zum Ausdruck!
* Zeigen Sie innere Verbundenheit, Freude, Mitgefühl!
* Spüren Sie, was Ihnen am Herzen liegt und kommunizieren Sie es, ehrlich und herzlich!
* Haben Sie keine Angst, Sie selbst zu sein dabei. Seien Sie versichert: Die Dinge, die aus dem Herzen kommen, kommen an

Manchmal gibt es Situationen im Gespräch, da spürt man "Der Gesprächspartner braucht jetzt etwas anderes, einen anderen Zugang, einen Zuspruch, Ermutigung, was auch immer. Er braucht jetzt etwas auf der emotionalen Ebene"
Wenn Sie dieses Gefühl haben: Öffnen Sie Ihr Herz und geben Sie es ihm/ihr. Sie werden belohnt damit, dass das Gespräch eine wirklich tiefere und fruchtbare Ebene erreichen kann.
Dies gilt für private wie berufliche Gespräche. Im Berufsleben beschränken wir uns oft darauf, sachlich gut zu sein. Das ist wichtig. Natürlich lernt man auf Rhetorikschulungen auch, emotionale Komponenten in die Kommunikation mit einfließen zu lassen. Der Haken, warum dies aber oft nicht greift ist, dass es bei vielen in dem Moment keine WIRKLICHE RESONANZ zum eigenen Herzen, zum eigenen Inneren gibt.
Also gehen Sie es lieber umgekehrt an: Wenn etwas innerlich mit Ihnen in Resonanz geht, emotional, sparen Sie es nicht aus, kommunizieren Sie es von Herzen offen und wohlwollend!

Wenn Sie das "Problem" haben, dass das, was Sie vermitteln, verkaufen oder dem anderen nahe bringen möchten wenig emotionalen Inhalt hat, dann integrieren Sie die persönliche Ebene mehr.

Suchen Sie sich Ankerpunkte im Gespräch, die Ihr Herz / Ihr Inneres / Ihre Seele ansprechen und sparen Sie dies nicht aus!

Dies kann eben auch etwas in Ihrem Gegenüber sein oder eine eigene Erfahrung, die sie teilen möchten.
Aber tun Sie dies dann, wenn es wirklich aus dem Herzen kommt. Nicht als "Verkaufsmethode". Denken Sie immer daran: Es kommt nur das wirklich an, was absolut authentisch ist!

Ihre Stimme hilft Ihnen dabei. Legen Sie Kraft und Herzblut hinein. Ihre Stimme trägt das nach außen, was in Ihnen ist!

Viel Freude und Herzensgrüße
Ihre


Jutta Klöckner
(copyright 2010)

Wachstum

©COPYRIGHT BERND W. KLÖCKNER© - Alle Rechte vorbehalten!


Jutta Klöckner

Mein letzter Blog-Beitrag ist - aus Gründen, die ich noch nicht kenne - leider gar nicht erschienen, sehe ich gerade. Schade, denn der Aufwand aus Südamerika ist immer besonders groß. Aber man sagt ja, dass wir uns in einem Zeitalter bewegen, in dem die Telepathie wieder entdeckt wird ;-), also gehe ich einmal davon aus, dass IRGENDETWAS bei Ihnen angekommen ist, wenn auch nur meine Aufmerksamkeit und Gedanken, die zu der Zeit bei Ihnen waren.

Zum Ankommen für mich und auch für Sie, möchte ich heute kurz über das Thema Wachstum sprechen bzw. eine einzige Frage in den Raum stellen.

..Und ich hoffe, Sie sehen diese Frage nicht als zu sehr branchenfeindlich (aus Ihrer Sicht):

"MUSS ALLES IMMER WEITER WACHSEN?"

* Müssen wir, um Erfolg zu haben, immer bessere Zahlen vorweisen?
* Muss alles immer in alle Richtungen wachsen - äußerlich?
* Sollte das Wachstum eine wesentliche Motivation für unser Tun sein?
* Ist das eine unveränderbare Komponente unseres Daseins: "Schneller, größer, besser, weiter" oder "mein Haus, mein Boot, mein Auto.."? (-> Letzteres kennen Sie vielleicht aus der Werbung)

Ich würde den Fokus heute gerne auf das innere Wachstum lenken.

...und dabei einen kleinen Schlenker machen: Neulich kam eine Sendung über Rückführungen (frühere Leben) auf RTL. Ein uraltes Thema, was die Menschheit seit jeder und immer mal wieder beschäftigt.
Soll ich Ihnen etwas sagen? Es ist völlig unerheblich, ob Sie daran glauben. Es ist fast noch unwichtiger, wer oder was Sie waren. Ich warne vor "Tourismus" in frühere Leben. In manchen Fällen kann es allerdings therapeutisch sinnvoll sein. Aber nun zum Kern: Viel wichtiger ist, was wir - was unsere Seele - gelernt haben. Wann und wo auch immer.
Egal, ob wir frühere Leben nun für möglich halten oder nicht: Sprechen wir einfach einmal davon: Was bringt ein Mensch mit auf diese Welt (und das er etwas mitbringt, da sind wir uns glaube ich einig, sonst wären alle Säuglinge gleich) und was lernt er im Laufe seines Lebens.
Im Säuglings- und Kindesalter lernen wir neben vielen motorischen und sprachlichen Notwendigkeiten auch schon sehr viel auf der unterbewussten Ebene - unausgesprochen und ohne Lehrbuch. Später lernen wir intellektuell. Noch später sind wir an einem Punkt im Leben, wo wir manchmal aufhören bewusst zu lernen, weil wir so viele andere Dinge zu tun haben.

Das Wichtigste für die Entwicklung unseres Selbst, unserer Seele sind all unsere INNEREN WACHSTUMS- UND LERNPROZESSE. Nur so werden oder sind wir ganz wir selbst und können unsere Kraft voll und ganz leben. Und genau dafür sind wir auf der Welt. Damit unsere Seele lernt und sich weiter entwickelt.

Das innere - und nicht das äussere Wachstum - ist eintscheidend.
...Übrigens auch im Zeitpunkt unseres Todes. Das, was wir an Wissen angehäuft haben ist gut und war für unser Leben hier erforderlich. Es verdient Respekt. Aber dieses Wissen nimmt unsere Seele nicht mit. Es ist nichts, was bleibt. Was bleibt sind unsere Erfahrungen und inneren Lektionen, die wir nicht nur gelernt, sondern auch integriert haben. Diese Erfahrungen formen unsere Seele und lassen Sie reifen.

Fragen wir uns selbst: Wie bereit sind wir, nach innen zu schauen. Innerlich wachsen bedeutet auch Altes ablegen und durch Neues ersetzen.

In welchen Punkten Ihres Lebens möchten Sie wachsen?
Wo möchten Sie persönlich innerlich etwas verändern?
Was möchte Ihre Seele?

Letzteres ist eine nicht einfach zu beantwortende Frage. Aber versuchen Sie einfach einen Kontakt zu Ihrem Inneren herzustellen, um überhaupt "empfangsbereit" zu sein für die Botschaften Ihrer Seele. (Hier kommt das Singen wieder ins Spiel).

Inneres Wachstum bedeutet oftmals auch OFFEN zu sein und zwar ERGEBNISOFFEN.
Üben Sie das einmal in Ihrem Berufsleben: Seien Sie ergebnisoffen und machen Sie Ihre Arbeit dabei so gut Sie nur können! Erwarten Sie nichts. Es wird nicht immer leicht, aber fühlen Sie sich in diesen Zustand einmal hinein: Geben Sie Ihr Bestes und legen Sie alle Erwartungen ab.
Erwartungen grenzen uns manchmal auch ein und geben bereits einen Pfad vor, obwohl möglicherweise 5 andere Wege auch noch da wären und vielleicht sogar "besser".

Diese Gedanken und diese kleine Übung möchte ich Ihnen heute mitgeben.

Vielen Dank für Ihre Offenheit und herzliche Grüße!
(copyright Jutta Klöckner 2010)



27.07.2010
02:01

Schoepferkraft & Verbundenheit

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Jutta Klöckner

Ein Tag am Imbabura

©COPYRIGHT BERND W. KLÖCKNER© - Alle Rechte vorbehalten!


Jutta Klöckner

Seit fast einer halben Stunde sitze ich im kleinen Andendorf Peguche und v e r s u c h e den Blog zu schreiben.... Fuer das Lesen der 3 Kommentare meines letzten Blogs habe ich fast 30 Minuten gebraucht, weil das Internet hier so langsam ist. Aber gut, darueber moechte ich gar nicht schreiben. Mir faellt nur wieder einmal auf, wie anders die Zeitdimension hier ist, wie viel Zeit die Menschen hier haben, wie unwichtig es ist, ob sich die Internetseite in 2 Sekunden oder 2 Minuten oeffnet.
Die Menschen hier nehmen das so, wie es ist. So, wie es kommt. Gerade sitzt die ganze Familie hier zusammen, man isst mit den Haenden, man lacht, man erzaehlt sich, man teilt, was man erlebt hat. Es wird viel gelacht und alle sind willkommen. Eine herrliche Energie.
Der heutige Tag war Zeremonien gewidmet. Die Menschen hier ehren die Natur, die Berge, den Geist, der in allem wohnt. Es gibt eine echte und von Herzen kommende Ehrfurcht vor der Schoepfung, vor dem Wunder des Lebens, auch vor anderen Menschen. Ehrfurcht im positiven Sinne. Tiefer Respekt, der von Herzen kommt.

Wovor haben wir Ehrfurcht? Gibt es etwas in unserer Welt, wovor wir Ehrfurcht haben, was wir ehren aus tiefstem Herzen?

Wenn wir vor etwas Ehrfurcht haben, haben wir gleichzeitig Angst dadurch klein zu werden, unsere Kraft zu verlieren. Wenn wir etwas zu sehr ehren machen wir uns selbst klein, denken wir.

Aber das Gegenteil ist der Fall. Demut vor der Kraft der Natur, Ehrfurcht vor der Unendlichkeit des Universums und des Lebens naehrt unsere innere Kraft und unser Angebundensein. Denn wir sind in dem Masse kraftvoll und haben Macht wie wir gleichzeitig auch Demut und Ehrfurcht empfinden koennen. Dann sind wir angebunden an eine wirkliche starke und unerschuetterliche innere Kraft. Sind wir das nicht bewegen wir uns auf der Ebene des Egos.

Dies sind Gedanken des heutigen erlebten Tages, in meiner Arbeit mit Schamanen und mit der Gruppe.

Zum Abschluss erzaehle ich Ihnen noch eine Begebenheit, die mich sehr beruehrte: Ein einfacher Bauer des Ortes, ein "campesino"kam den Berg herauf, den Berg Imbabura, der hier eine wirklich mytische Bedeutung hat. Er kam herauf, weil er sah, dass wir eine Zeremonie abhielten. Er hatte einen Knochen gefunden und einen Traktor gekauft. Er arbeitet fuer eine Vereinigung, die sich fuer gesundes und reines Trinkwasser hier in der Region einsetzt. Also er engagiert sich fuer die Gemeinschaft des Dorfes. Er hat einen neuen Traktor gekauft und bat darum diesen Kauf zu segnen damit der Traktor allen Menschen dienen moege, die ihn brauchen koennen. Damit er zum Wohle aller eingesetzt werden kann. Der Knochen sollte dabei eine Art Gluecksbringer sein. Ein Symbol, welches der Schamane weihen sollte. Er war so gluecklich, dass er auf uns getroffen ist - zufaellig - dass er sich vielfach bedankte voller Ehrfurcht und Freude. Er ging fort mit der Gewissheit, dass dieser Kauf viel Gutes bringen wird. Dass er seinen Beitrag geleistet hat.

Auch wenn ich die Verbindung des Knochens und des Traktors nicht ganz verstanden habe.... die Haltung dieses Mannes hat mich geruehrt und mir auf eine Art und Weise imponiert.

Dies sind einige Gedanken aus Suedamerika, die ich Ihnen am heutigen Dienstag mitgeben moechte.

Ehrfurcht, Dankbarkeit, Respekt, Freude....

Damit entlasse ich Sie in den Tag und mich in den ..."Feierabend", wuensche Ihnen alles Gute von Herzen!

Ihre
Jutta Kloeckner

Samstag, 11. September 2010

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