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Stimme und Schwitzhütte
Seltsamer Titel?
Ja und nein. Also was hat die Stimme mit der Schwitzhütte zu tun oder umgekehrt?
Heute möchte ich zwar wieder zum Thema Stimme zurück finden, aber dennoch auch Persönliches erzählen - und zwar wieder einmal eine lehrreiche Geschichte aus Südamerika die von der immensen Kraft der Stimme erzählt. Von der Kraft jender Stimme, die verbunden ist mit unserem Inneren und die aus dem Herzen kommt... und die dadurch Ihr Ziel niemals verfehlt, die dadurch Ihre Botschaft eindringlich und stark vermittelt:
Wieder einmal saß ich in der sog. Schwitzhütte (für alle, die die vorherigen Blogs nicht gelesen haben: Dies ist eine indianische und rituelle Art der Sauna).
Der Schamane fing an zu singen. Wenn ich als Stimmtrainerin andere singen höre - Berufskrankheit könnte man des nennen - fange ich fast unmittelbar an zu analysieren. Der Gesang kam fast zögerlich, fast zerbrechlich, fast "unschön" um es einmal wertend auszudrücken. Was geschah? Sofort ging meine innere "Bewertungsschublade" auf (und wir alle haben ganze Schränke voller solcher Schubladen in unserem Gehirn)... zwar nur für einen kurzen Moment, aber sie ging auf. Ich dachte kurz "Hm, schön ist das nicht. Vielleicht sollte ich ihm mal ein paar Tipps und Tricks zum Thema Stimme und Gesang beibringen." Da saß ich schwitzend und hatte nichts Besseres zu tun als dies zu denken, für einen kurzen Moment. Glücklicherweise wurde die Hitze immer mehr und ich gezwungen, mich auf Anderes, Wichtigeres zu konzentrieren, z.B. auf meinen Körper, meine Atmung, meine innere Willenskraft.
Plötzlich veränderte sich etwas grundlegend. Ich war in einem Zustand, indem ich zunehmends merkte, dass das Wichtigste bei diesen Zeremonien darin besteht, sich auf sein Inneres zu konzentrieren, alles Äussere auszuschalten und sich treiben zu lassen (was im Dunkel der Schwitzhütte und dank der Hitze relativ leicht fällt. Man hat keine andere Wahl, es gibt keine Form der Ablenkung). Meine Aufmerksamkeit ging zunehmends nach innen und plötzlich drang genau jene Stimme des Schamanen, die ich kurz zuvor noch "bewertet" hatte - und zwar aus einer intellektuellen, rationalen, analytischen und sagen wir einmal - westlichen - Sicht heraus, plötzlich drang genau dieselbe Stimme so tief in mein Inneres ein und begann mich zu führen. Ich spürte plötzlich, dass diese Stimme, die im Außen so unscheinbar und fast zerbrechlich wirkte, die fast spröde und monoton klang, dass derselben Stimme eine solche von Herzen kommende Inbrunst und Kraft innewohnte, dass sie in der Lage war mein Inneres - mich - zu berühren. Tief und kraftvoll.
Mir wurde klar wie wichtig es ist, dass wir in ALLEM was wir tun
1. authentisch sind und
2. mit dem Herzen dabei sind.
Wichtiger als eine "schöne" Stimme ist die innere Verbundenheit beim Singen. Dies gilt genauso für´s Sprechen. Tun Sie alles mit Inbrunst und Herzblut. Egal, was Sie sagen, egal, wie es klingt, egal, was Sie meinen, was andere davon halten: Seien Sie authentisch mit jeder Faser Ihres Seins und stehen Sie - auch zu Ihrer ganz persönlichen - Stimme!
Machen Sie nicht die Schublade "unschön" auf und stecken Sie Ihre Stimme dort hinein. Überschreiben Sie das Wort "unschön" oder welches andere negative Wort auch immer und schreiben Sie statt dessen Ihren Namen auf die Schublade.
Ihre Stimme, das sind Sie!
Nehmen Sie sie wahr, arbeiten Sie mit und an Ihrer Stimme, trauen Sie sich, auch einmal Ihre Singstimme kennen zu lernen, denn diese verrät viel über Sie und tun Sie dies alles mit Herzblut.
Dann werden Sie die Menschen erreichen, so wie der einzigartige Gesang des Schamanen mich erreicht hat.
Einzigartig ist das richtige Wort für Sie als Mensch und auch für Ihre Stimme!
Wenn Sie einmal dabei sein möchten bei dieser besonderen Reise, melden Sie frühzeitig Ihr Interesse an (unverbindlich), bitte per Email an: info@juttakloeckner.de
Die nächste Reise findet aller Voraussicht nach im März 2010 statt.
Allen eine gute Woche,
viel Erfolg!
Ihre
Jutta Klöckner
(copyright 2009)
Sieben Gesetzmäßigkeiten für den Zustand Beziehung & tragfähige Verbindung – Teil V
Gesetzmäßigkeit Nr.5 – Prüfung – Variation – Prüfung - Nun: Der Topverkäufer gleicht im vierten Schritt wie beschrieben ab. Er prüft, ob der Stand des Kunden / Klienten mit den Empfindungen des Verkäufers / Beraters übereinstimmen. Möglichkeit 1: Es stimmt überein. Dann geht der Verkaufs- und Beratungsprozess weiter. Diese kleinen Sequenzen sind Testabschlüsse. Diese Testabschlüsse wiederum bringen Verkäufer und Kunde Wissen. Wissen über den aktuellen Stand. Wissen wiederum ist die Voraussetzung für den Zustand Sicherheit. Für den Zustand Kontrolle. Und Kontrolle wiederum ist eine alles entscheidende Voraussetzung für Veränderung. Für erfolgreiche Veränderungsprozesse. In der Awarnetik, der neuen Wissenschaft des menschlichen Bewusstsein und der Freiheit wissen wir um diese Gesetzmäßigkeit: Wissen. Sicherheit. Kontrolle. Veränderung. Das bedeutet: Veränderung ohne Wissen, also dauerhafte Veränderung ohne Wissen wird nicht oder nur selten funktionieren. Möglichkeit 1 also ist „Übereinstimmung zwischen dem Stand des Kunden / Klienten und den Empfindungen des Verkäufers / Berater“. Möglichkeit 2: Es gibt keine Übereinstimmung. Dann gilt: Nicht zu wissen, wo der Kunde steht (Unsicherheit) ist gefährlich. Zu wissen, wo ein Kunde steht, ist niemals gefährlich. Das ist eine alles entscheidende und grundsätzliche Gesetzmäßigkeit für den Zustand Erfolg in Verkaufs- und Beratungsprozessen. Ich wiederhole diesen wichtigen Satz aus den Bernd W. Klöckner Seminaren und Trainings, insbesondere aus den Intervall-Trainings zur Klöckner Methode: Nicht zu wissen, wo ein Kunde steht, ist gefährlich. Zu wissen, wo ein Kunde steht, ist niemals gefährlich. Was nun tut ein Topverkäufer, wenn also Möglichkeit 2 eintritt, hier: keine Übereinstimmung? Dieser Topverkäufer gleicht erneut ab. Diese Person bleibt als Topverkäufer in dem Thema, bis der Stand des Kunden und die Empfindungen des Verkäufers zusammenpassen. Wichtig ist: Topverkäufer machen an dieser Stelle niemals weiter. Ich gebe ein persönliches Beispiel: In einer Bank führe ich ein Gespräch. Bei diesem Gespräch kommt dazu der neue verantwortliche Mitarbeiter für sogenanntes Private Banking. Diese Person legt mir ein Finanzprodukt nach dem anderen vor. Diese Person achtet weder auf meine Signale noch auf die ihr eigenen Empfindungen. Diese Person macht immer weiter und weiter. Sie macht weiter, obwohl es keine Übereinstimmung gibt. Diese Person operiert in Abwesenheit von Wissen. Also aus einem Zustand der Unwissenheit heraus. Eine Person wiederum, die in Abwesenheit von Wissen operiert, gerät früher oder später in den Zustand Notstand. Ich gebe eine - zugegeben - drastische Demonstration: Ein Chirurg, der in Abwesenheit von Wissen operiert, der also im Zustand Unwissen handelt, gerät früher oder später (in diesem Fall wahrscheinlich sehr früh) in den Zustand Notstand. Mit anderen Worten: Eine Person, die im Zustand Nichtwissen operiert, verstößt gegen eine entscheidende und wichtige Gesetzmäßigkeit in diesem Leben. Das Ergebnis ist sicherlich nicht das, was dieser Bursche sich erwünscht hat. Das Ergebnis ist der Zustand „Misserfolg“. – Es ist daher wichtig, diesen Rhythmus aus Prüfung – Variation – Prüfung in Ihre Verkaufs- und Beratungsprozesse einzubauen. Nun: Eine Person könnte diese Bernd W. Klöckner Botschaft lesen und Dinge denken oder sagen wie "Pah! Ich operiere in Abwesenheit von Wissen. Das tue ich seit vielen Jahren. Und es funktioniert". Nun: Eine Person die so denkt oder spricht hat zweifelsohne ihre Kompetenzen. Das Potential des Zustand "Abwesenheit von Wissen" könnte "Fähigkeit zur Improvisation" sein. In Ordnung! Die alles entscheidende Frage lautet nun: Was ist ein geeigneter Beruf für eine Person die aus dem Zustand Nichtwissen heraus operieren will. Sie werden zustimmen: Offensichtlich sollte aus einer solchen Person kein Chirurg werden. Möglicherweise Schauspieler. Oder etwas Anderes. Jedoch kein Chirurg. Für Sie als Verkäufer und Berater gilt ebenfalls: Sie müssen aus dem Zustand Wissen heraus operieren. Freunde und Fans der Klöckner Methode und der Bernd W. Klöckner Seminare und Trainings wie Vorträge wissen um die Botschaft, dass Nichtwissen hilfreich sein kann. Wenn ich über den Zustand Nichtwissen als hilfreichen Zustand spreche, dann meine ich Nichtwissen im Sinne von Neugierde. Im Sinne von "nicht voreingenommen sein". Eben nicht wissen oder sich nicht einbilden zu wissen, wie ein Kunde denkt oder was sie oder er will. In diesem Fall gilt: Nichtwissen ist wichtig. Hinsichtlich der Kompetenz einer Person, die erfolgreich verkaufen und beraten will, gilt hingegen: Der Zustand Nichtwissen, Operieren in Abwesenheit von Wissen führt auf Dauer in den Zustand Notstand. Ich sage Ihnen: Es ist völlig in Ordnung, wenn diese Bernd W. Klöckner Botschaft zunächst eigenartig wirkt. Bevor Sie nach dem dritten und vierten Lesen feststellen werden: Diese Bernd W. Klöckner Botschaft beschreibt wichtige und grundlegende Gesetzmäßigkeiten für den Zustand Erfolg in Verkaufs- und Beziehungsprozessen. Viel Erfolg! Vielen Dank! - Ihr / Euer Bernd W. Klöckner (Copyright 2009, alle Rechte vorbehalten, jede Kopie, Weitergabe, Nennung, Darbietung in Seminaren und Präsentationen und jeder andere Form der Verwendung bedarf der vorherigen, schriftlichen Genehmigung durch den Autor. Danke.)
Sieben Gesetzmäßigkeiten für den Zustand Beziehung & tragfähige Verbindung – Teil IV
Gesetzmäßigkeit Nr.4 - Abgleich - Diese vierte Gesetzmäßigkeit besteht darin, dass Topverkäufer abgleichen, ob der Stand des Kunden mit den Empfindungen des Verkäufers passt. Oder eben nicht. Topverkäufer prüfen, ob das Gespräch im Gleichschritt erfolgt. Oder eher nicht. Topverkäufer prüfen und gleichen ab, ob beide, also Kunden Klient einerseits sowie Verkäufer / Berater andererseits in die gleiche Richtung gehen oder der eine nach A und der andere nach B geht. Unbewusst, in Gedanken oder wie auch immer. Ich wiederhole damit das Ende der Gesetzmäßigkeit Nr.3: Ein Topverkäufer wird Dinge sagen wie „Ich will Ihnen sagen, wie es mir in diesem Augenblick geht. Mir geht es so, dass in mir eine Alarmanlage bimmelt. Das ist eine „Wo ist die Kundin Alarmanlage. Nun ist es so, dass diese Alarmanlage über Jahre und Jahrzehnte als Verkäufer sehr, sehr scharf eingestellt ist. Ich spüre also den Alarm in mir und darüber will ich mit Ihnen sprechen…“. So oder ähnlich. Einmal mehr gilt: Vergesst die Worte. Nehmt den Inhalt. Das ist alles. Nun: Die Botschaft bis hierhin kannten Sie, kanntest Du von der Gesetzmäßigkeit Nr.3. Jetzt gilt: Gleichen Sie Ihren Stand, gleiche Deinen Stand und den Stand Deiner Empfindungen mit dem ab, was eine Kundin, ein Kunde empfindet. Ich gebe Ihnen eine Demonstration. Sagen Sie Dinge wie „…und da ich nicht weiß, wie das bei Ihnen ist, frage ich Sie, wie ist das bei Ihnen…?“ Die Aufgabe bei dieser Gesetzmäßigkeit Nr.4 dieser Bernd W. Klöckner Botschaft in diesem BWK Blog - dem einzigen Gratis Online Erfolgstraining - lautet: Trainieren Sie diesen Satz. Trainiere Du diesen Satz! Und ähnliche Sätze. Trainiere mit Deinen Worten einen „Abgleich-Satz“. Ihr wisst nun, was ich meine. Die Aufgabe an Euch lautet erneut: Überprüfe gedanklich Deine Verkaufs- und Beratungsprozesse der Vergangenheit. Lasse den Film Deiner durchgeführten Verkaufs- und Beratungsprozesse rückwärts laufen. Du erinnerst Dich an Details. Du erinnerst Dich an einzelne Szenen. Du erinnerst Dich an Momente, wo Du Deine Empfindungen und die Wirklichkeit, die Bedeutung für Deine Kunden hättest abgleichen können. Nun: Die alles entscheidende Botschaft lautet: Trainieren Sie in Gedanken Sätze und Worte, wie Sie hätten abgleichen können. Dann tun Sie es bei der nächsten Gelegenheit. Viel Erfolg! Vielen Dank! - Ihr / Euer Bernd W. Klöckner (Copyright 2009, alle Rechte vorbehalten)
Sieben Gesetzmäßigkeiten für den Zustand Beziehung & tragfähige Verbindung – Teil III
Ich spreche heute zu Ihnen über die Gesetzmäßigkeit Nr.3 – Wertschätzendes Aussprechen. Topverkäufer trainieren immer und immer wieder eine Fähigkeit. Sie trainieren, wie sie eigene Gefühle und Empfindungen sagen. Ich meine damit: Wertschätzendes Sagen und Aussprechen der eigenen Gefühle und Empfindungen. Ich gebe eine Demonstration: Da gibt es einen Verkäufer, der beobachtet bestimmte Signale bei seiner Kundin. Er beobachtet bestimmte minimale Hinweise und Veränderungen. Gleichzeitig spürt dieser Verkäufer in sich selbst ein Unbehagen. Er spürt, dass von ihm Gesagte ging sozusagen an der Kundin vorbei. Nun: Ein Topverkäufer wird Dinge sagen wie „Ich will Ihnen sagen, wie es mir in diesem Augenblick geht. Mir geht es so, dass in mir eine Alarmanlage bimmelt. Das ist eine „Wo steht die Kundin Alarmanlage". Nun ist es so, dass diese Alarmanlage über Jahre und Jahrzehnte als Verkäufer sehr, sehr scharf eingestellt ist. Ich spüre also den Alarm in mir und darüber will ich mit Ihnen sprechen…“. So oder ähnlich. Einmal mehr gilt: Vergessen Sie meine Worte. Nehmen Sie den Inhalt. Das ist alles. Die Aufgabe an Sie, an Dich lautet: Trainiere dieses wertschätzende Aussprechen. Das klingt einfach. Und es bedarf jeder Menge an Training. Immer und immer wieder. Es sind diese einfachen Dinge aus den Bernd W. Klöckner Seminaren und Trainings, die zweifelsohne wirken. Ich gebe Ihnen eine Demonstration: Beobachten Sie einen Clown. Es sieht einfach aus, was ein Clown bietet. Ein wenig Stolpern. Ein wenig über die eigenen Füße fallen. Fast einfach nur ein wenig trottelig sein. Nun: Versuchen Sie es einmal. Spielen Sie einen Clown. Sie werden feststellen: Ein einfacher Clown, ein einfach gurer Clown sein bedeutet jede Menge harter Arbeit. Bedeutet stundenlanges, tagelanges, wochenlanges Training. Immer und immer wieder. Das ist die Magie der Einfachheit. Einmal mehr gilt dabei: Sprechen statt Plappern. Erinneren Sie sich an Situationen in Ihren bisherigen Verkaufs- und beratungsprozessen, in denen Sie wertschätzend – durchaus in schwierigen Situationen – eine Sache ansprechen, ein Gefühl hätten aussprechen können. Verbinden Sie diese Bernd W. Klöckner Botschaft in diesem BWK Blog mit Erlebnissen aus Ihren erlebten Verkaufs- und Beratungsprozessen. Halten Sie einen Moment inne. Stoppen Sie das Programm an dieser Stelle. Stoppen Sie das Lesen dieser Bernd W. Klöckner Botschaft an dieser Stelle. Erinneren Sie sich. – Was genau löst meine Botschaft „trainiere wertschätzendes Aussprechen“ in Ihnen, in Dir aus? Welche inneren Bilder löst es aus? Welche Situationen und welche Gedanken daran, wie und wann genau Sie, wann Du wertschätzendes Aussprechen hättest anwenden können. Ich sage Ihnen: Nehmen Sie sich Zeit. Diese Bernd W. Klöckner Botschaft wirkt dann, alle diese Bernd W. Klöckner Botschaften zur Awarnetik wie zu den Seminaren und Trainings wirken dann, wenn Sie die gehörten Worte, wenn Du die gehörte Botschaft mit Deinen inneren Bildern verbindest. Dann und nur dann entsteht Lernen. Wissen und Emotion. Diese Bernd W. Klöckner Botschaft ist Wissen. Nun bringe Du die Emotion dazu. Konkret: Gehe in Deine inneren Bilder. Gehen Sie in Ihre inneren Bilder. Wann und wo hätten Sie wertschätzendes Aussprechen, wertschätzendes Reden, wertschätzendes Sprechen trainieren können. Viel Erfolg! Vielen Dank! - Ihr / Euer Bernd W. Klöckner (Copyright 2009, alle Rechte vorbehalten)
Sieben Gesetzmäßigkeiten für den Zustand Beziehung & tragfähige Verbindung – Teil II
Danke! Heute geht es um den zweiten Teil dieser Bernd W. Klöckner Botschaft zu "Sieben Gesetzmäßigkeiten für den Zustand Beziehung & tragfähige Verbindung". Es geht um "Eigenes Empfinden". Sie haben in der letzten Bernd W. Klöckner Botschaft in diesem BWK Blog alles über die Gesetzmäßigkeit Nr.1 als Voraussetzung für den Zustand Verbindung und tragfähige Beziehung gehört. Es ist eine wichtige Gesetzmäßigkeit. Es ist eine wichtige Botschaft auch für andere Menschen. Nun die Gesetzmäßigkeit Nr.2. Topverkäufer haben ein sehr gutes Gespür, ein sehr gutes Gefühl für die eigenen Gefühle. Es gilt also: Topverkäufer sind beim Kunden. Mittelmäßige Typen unter den Verkäufern und Beratern sind bei sich. Gleichzeitig sind Topverkäufer ganz bei sich, wenn es um die eigenen Gefühle und die eigenen Empfindungen geht. Das können sehr unterschiedliche Dinge sein. Die entscheidende Gesetzmäßigkeit lautet: Trainieren Sie, trainiere Du das Gefühl für Dein eigenes Gefühl. Sicherheit hinsichtlich der eigenen Empfindungen ist eine wichtige Voraussetzung für den Zustand Erfolg. Der Zustand „Nichtwissen, was ich fühle“ bedeutet Abwesenheit von Wissen. Und Abwesenheit von Wissen bedeutet Unsicherheit. – Die Aufgabe an Sie lautet: Wie sehr kennen Sie Ihre Gefühle in Ihren Verkaufs- und Beratungsprozessen? Wie sehr „gehst Du“ – Sie wissen, wie ich das meine – in eigene Empfindungen. Oder übergehst Du eigene Empfindungen und Gefühle. Ich wiederhole: Sicherheit hinsichtlich der eigenen Empfindungen ist eine wichtige Voraussetzung für den Zustand Erfolg. Der Zustand „Nichtwissen, was ich fühle“ bedeutet Abwesenheit von Wissen. Und Abwesenheit von Wissen bedeutet Unsicherheit. Ich gebe Ihnen mit dieser Bernd W. Klöckner Botschaft eine Aufgabe. Es ist eine der Aufgaben aus den Bernd W. Klöckner Seminaren & Trainings, hier insbesondere die Seminare und Trainings zur Klöckner Methode. Die Aufgabe lautet: Beginnen Sie ab heute damit, dass Sie in Verkaufs- und Beratungsprozessen ansprechen, was eine Situation, was ein Moment, was eine Kundin oder ein Kunde oder was eine Bemerkung einer Kundin oder eines Kunden mit Ihnen macht. Das bedeutet: Fühlen Sie sich selbst. Spüren Sie, was es mit Ihnen macht. Dann sprechen Sie über das, was es mit Ihnen macht. Es klingt einfach. Und es funktioniert. Es bewirkt etwas sehr Positives. In der Awarnetik (klicken Sie nicht auf www.awarnetik.org) kennen wir und sprechen wir immer wieder über das Prinzip Offenbarung. Offensichtlich ist dieses Prinzip der Offenbarung eines der wirkungsvollsten Mechanismen in Beziehungsprozessen. Dabei gilt, die Leser, Freunde und Fans wissen darum: Alle diese Prinzipien, Gesetzmäßigkeiten und Mechanismen wirken nur, wenn Sie mit einer wertschätzenden, anerkennenden Grundhaltung in Gespräche gehen und diese Prinzipien, Gesetzmäßigkeiten und Mechanismen anwenden. Einfach gesagt und auf den Punkt gebracht: Sprechen Sie mit Wertschätzung und Anerkennung. Sie werden zweifelsohne feststellen: Es funktioniert! Sie verzichten auf innere Wertschätzung und Anerkennung: Sie werden feststellen, es funktioniert nicht. Im zweifel gilt: Nicht getan haben Sie es schon. Also: Tun Sie es! Viel Erfolg beim Training hinsichtlich des Wahrnehmen und Spüren Ihrer eigenen Gefühle und Empfindungen! Viel Erfolg beim Entdecken, welche Magie wirkt, wenn Sie Ihre eigenen Empfindungen und Gefühle aussprechen lernen. Wenn Sie eine Möglichkeit haben und in einem der Bernd W. Klöckner Seminare & Trainings live dabei sein können, werden Sie weitere Details zum Prinzip Offenbarung erfahren. Tipp: Die große Anzahl der angebotenen Seminare & Trainings wird von Gesellschaften der Finanzbranche gebucht. Fragen Sie aktiv bei den Sie betreuenden Personen, fragen Sie aktiv bei den Gesellschaften nach, für die Sie tätig sind. Wann bietet diese Gesellschaft das nächste Training zur Klöckner Methode an? Dann nehmen Sie einfach teil. Ich verspreche Ihnen: Unser gemeinsames Training wird Ihnen einfach Freude bereiten. - Ihr / Euer Bernd W. Klöckner (Copyright 2009, alle Rechte vorbehalten)
Sieben Gesetzmäßigkeiten für den Zustand Beziehung & tragfähige Verbindung – Teil I
Danke! Diese und die vielen anderen Bernd W. Klöckner Botschaften in diesem BWK Blog sind ein zweifelsohne einmaliges Angebot für Freunde und Bekannte. Sie selbst kennen, Du selbst kennst Menschen, denen Du einen Gefallen tust, wenn Du ihnen von diesem einzigartigen Angebot erzählst. --- Nun: Im folgenden spreche ich zu Ihnen, zu Euch über sieben wichtige Schritte als Voraussetzung für den Zustand „Tragfähige Beziehung“. Topverkäufer sind wirkliche Beziehungstypen. Topverkäufern bauen tragfähige Verbindungen zu den Menschen auf. Topverkäufer verfügen alle über bestimmte Fähigkeiten. Sie beachten gewisse Gesetzmäßigkeiten. Sie haben Erfolg.
Gesetzmäßigkeit Nr.1 - Beobachten
Topverkäufer sind sehr, sehr gute Beobachter. In den Bernd W. Klöckner Seminaren und Trainings, insbesondere in den Seminaren und Trainings zur Klöckner Methode trainieren wir den Zustand "ein guter Beobachter sein". Topverkäufer sind beim Kunden, weniger erfolgreiche Verkäufer sind bei sich. Das ist eine der Gesetzmäßigkeiten aus den Bernd W. Klöckner Trainings. ich freue mich, wenn Sie diese und andere Gesetzmäßigkeiten verwenden, sei es in Gesprächen, Darbietungen oder Seminaren, wenn Sie darauf verweisen, dass Sie diese Gesetzmäßigkeiten in diesen Bernd W. Klöckner Botschaften erstmals gelesen haben. Nun: Wer bei sich ist, kann nicht – das klingt banal, ist jedoch eine sehr wichtige Sache – beim Kunden sein. Verstehen Sie das! Verstehst Du das! „Ohh“ wird nun die ein oder andere Führungskraft in irgend einem Unternehmen, in irgend einer Organisation sagen und „unsere Leute sind beim Kunden. Das trainieren wir seit langer Zeit. Wir haben spezielle Trainer dafür“. – Ich frage Euch: Wenn das so ist, wieso gibt es dann so viele Verkaufs- und Beratungsprozesse, in denen Kunden Signale und minimale Hinweise geben. Der Verkäufer oder Berater in diesem Prozess sieht jedoch nichts. Ich wiederhole: Kunden geben minimale Hinweise. Immer und immer wieder. Der Verkäufer / Berater sieht jedoch nichts. Sieht dieser Verkäufer nichts, ist er – oder sie unwissend. Unwissenheit, also Abwesenheit von Wissen bedeutet Unsicherheit. Eine wirklich dumme Sache. Operieren im Zustand Unsicherheit. Puhhh! Keine kluge Entscheidung. Sehr, sehr dumm! Verkaufen und Beraten im Zustand Unwissenheit. Nun, das ist ebenfalls keine besonders kluge Entscheidung, nicht wahr. Ich gebe Euch ein Beispiel: Vereinbart mit irgendeinem Verkäufer, mit irgendeinem Berater einen Termin. Beginnt das Gespräch mit dieser Person. Achtet ausschließlich darauf, ob diese Person bei Euch ist. Ist dieser Verkäufer, dieser Berater bei Euch? Nun: Gebt das ein oder andere Signal. Manche Signale oder minimalen Hinweise werdet Ihr unbewusst geben. Die alles entscheidende Frage lautet nun: Bekommt diese Person, die Euch eine Sache oder einen Gegenstand verkaufen will, das mit? Bekommt diese Person es mit, wird sie Fragen stellen. Sie wird Dinge sagen und fragen wie „Ich will Ihnen sagen, was bei mir ankam. Sie haben sich zurückgelehnt. Das ist alles. Das kam bei mir an. Die Frage lautet…“. Und so weiter. In den Seminaren und Trainings zur Klöckner Methode trainieren wir diese Fragen. Immer und immer wieder! Es klingt banal, ist jedoch wirkungsvoll: Lerne diese und ähnliche Fragen auswendig. Du musst sie im Schlaf beherrschen. Nicht in jedem Gespräch. Doch wenn Du sie brauchst, musst Du diese Fragen drauf haben. Begreifen wir das! Begreife Du das! Wenn Du sie brauchst, müssen diese Fragen wie im Reflex sitzen. Ich spreche in den Trainings zur Klöckner-Methode oftmals von dem von mir sogenannten Verkaufsboxer! Das ist es! Trainiere Deine Reflexe. Immer und immer wieder. Bis Du bei diesen und ähnlichen Fragen den Zustand unbewusster Kompetenz erreichst. Dieser Zustand „unbewusste Kompetenz“ ist die alles entscheidende Voraussetzung für den Spitzenzustand in Kommunikation. – Nun: Ich bin schon einen Schritt zu weit gegangen. Ich gehe zurück zur Gesetzmäßigkeit Nr.1: Beobachten. Das ist alles. Die Aufgabe für Euch lautet: Trainiert Beobachten! Beginnt im nächsten Verkaufs- und Beratungsprozess. Trainiert in diesem Verkaufs- und Beratungsprozess Beobachten. Die Voraussetzung für Beobachten ist wiederum DA SEIN. Bevor Sie, bevor Du diese Bernd W. Klöckner Botschaft weiter liest, lasse Deine Gedanken laufen. Erinnere Dich an Verkaufs- und Beratungsgespräche, in denen Du sehr gut beobachtet hast. Erinnere Dich an solche Gespräche, wo Du – rückwirkend gesehen – weißt, dass Du nicht Da warst und auch nicht beobachtet hast. Bekomme ein Gefühl für den Unterschied, der den Unterschied auf dem Weg zum Zustand Erfolg in Verkaufs- und Beratungsprozessen ausmacht. Es ist dabei völlig in Ordnung, wenn Du zunächst denkst, Du könntest Dich an keine Situationen aus Deinen erlebten Verkaufs- und Beratungsprozessen erinnern, bevor Dir plötzlich die ersten Szenen und Situationen einfallen. Jetzt. Gut! Du erinnerst Dich. Jetzt! Beobachte nochmals die Situation in Gedanken, die Du damals nicht ausreichend beobachtet hast. Ich gebe Dir einen Moment Zeit für Deine Gedanken. Nun: Was hättest Du anders und besser beobachten können. Die alles entscheidende Botschaft lautet: Sie wollen ein guter Verkäufer sein! Nun: Werden Sie zu einem noch besseren Beobachter! Das war die Gesetzmäßigkeit Nr.1: beobachten. Viel Erfolg! Vielen Dank! - Ihr / Euer Bernd W. Klöckner (Copyright 2009, alle Rechte vorbehalten, jede Form der Verwendung, Darbietung, Präsentation - ganz oder auszugsweise - bedarf der vorherigen, schriftlichen Genehmigung durch den Autor. Danke)
Südamerikanische Erfolgsprinzipien - Teil II
Bevor ich Sie am nächsten Dienstag wieder in die Welt von Stimme und Sprache entführe, möchte ich heute noch einen persönlichen Blog mit erneuter südamerikanischer Note anschließen:
Seit letztem Jahr bin ich beruflich mindestens 2x jährlich in Südamerika / Ecuador unterwegs und veranstalte dort Selbsterfahrungswochen in den Anden.
Ohne Zweifel ist Südamerika eine gänzlich andere Welt als Europa, innerlich wie äusserlich. Oft frage ich mich nach meiner Rückkehr, was die Qualität des Lebens drüben eigentlich ausmacht. Neben all den Eindrücken, Erfahrungen, Lehrstunden und Aufgaben, die mich dort beschäftigen, sind es vor allem zwei Aspekte, die sich sehr deutlich von dem Leben hier unterscheiden und die immer wieder sehr zu einem spürbaren Anstieg meiner Lebensenergie und des Erfolges meiner Unternehmungen dort beitragen:
1) Entschleunigung und Gelassenheit
2) Zelebrieren von allem, was ist
Ich will genauer erklären, was ich meine:
1) Das Leben dort ist auf angenehme Art und Weise entschleunigt. Der Zeitbegriff ist dehnbar. Es gibt nicht diese enorme Kompaktheit an Kommunikation um nicht zu sagen Informationsflut, der wir im Geschäftsleben hierzulande alle mehr oder weniger permanent ausgesetzt sind: Handy, Telefon, Email, Mailbox, AB, Fax. Hier geht es darum jederzeit für jeden erreichbar zu sein. Multitasking immer und überall. Telefonierend Auto fahren, Geschäftliche Besprechungen beim sog. Geschäftsessen etc. Keine Sekunde kostbarer Zeit verstreichen lassen, denn es gibt ja so viel zu tun und stets so viele Menschen, die unsere Aufmerksamkeit verlangen. Wir haben kaum mehr Zeit auf unsere inneren Instinkte zu hören oder gar uns leiten zu lassen von dem Fluss der Dinge. Es gibt immer einen Zeitplan, den es zu befolgen gilt.
Bei meinem ersten Seminar in Ecuador hatte ich einen Plan. Zeitangaben, Uhrzeiten, Dauer von Unternehmungen.... Lief etwas nicht nach Plan, wurde ich nervös. Schliesslich hatten meine Teilnehmer ein Recht darauf, das zu bekommen und zwar genau so, wie es im Ablauf stand. Bis ich begriff, dass nur eine innere Gelassenheit mir in den Momenten hilft, die sowieso außerhalb meiner Macht standen. Nur eine innere Gelassenheit und das Vertrauen, das immer das passiert, was letzten Endes gut ist, lehren mich, die Chance in den Momenten zu sehen, in denen alles schief zu laufen scheint.
Ein Beispiel: Einer der Heiler hatte sich einen Parasiten eingefangen und sah sich außerstande eine 11-stündige Schwitzhüttenzeremonie zu leiten aufgrund der ständigen Wärme und Hitze. Sein Vorschlag war die gleiche Heil-Zeremonie in einem anderen Rahmen statt finden zu lassen. Draussen in freier Natur.
Was sollte ich tun. Ausgerechnet diese Schwitzhüttenzeremonie war das Herzstück der ganzen Woche. Es gab Teilnehmer, die nur deswegen mitgekommen sind, weil sie dies einmal erleben wollten, denn diese Art der Zeremonie gibt es nur dort. Ich hatte Stress.
Dann besann ich mich darauf, das alles immer seinen guten Grund hat.
Der Abend der Zeremonie nahte und es stellte sich heraus, dass dieser neu gewählte Rahmen des Arbeitens eine viel individuellere Betreuung ermöglichte durch den Heiler. Es stellte sich auch heraus, dass es genau das war, was alle Teilnehmer brauchten. Alles ohne Einschränkung war so stimmig, dass selbst die Teilnehmer, die anfangs enttäuscht waren, am Ende zu mir kamen und mir bestätigten, dass alles so perfekt war und sie sogar froh waren NICHT in der Schwitzhütte gesessen zu haben.
Hätte ich mich entschieden am "Plan" fest zu halten und die Schwitzhüttenzeremonie mit einem anderen Heiler durchzuführen, wären die so wichtigen individuellen Prozesse dieser Nacht vielleicht nur halb so effektiv gewesen.
2) Zum zweiten Punkt: Dies ist ein besonderer Punkt: Das "Zelebrieren von allem, was ist" lässt sich anhand eines - wie ich finde wunderbaren - Beispiels am Besten verdeutlichen:
Wenn ein südamerikanisches Müllauto (ja, Sie lesen richtig, ein Müllauto!) durch die Straßen fährt, fährt es nicht einfach so durch die Straßen. Nein. Es fährt mit lauthals erklingender und das ganze Dorf beschallender Glocken-Salsa-Musik durch die Straße, mit einer Melodie, die - mantragleich - sich immer wiederholt. Spätestens nach 2 Wochen Südamerika pfeift oder singt man mit. Was ich damit sagen will: Selbst eine so ...banale Sache wie das Müll einsammeln wird auf diese Art und Weise zelebriert. Die Kinder tanzen um die Mülltonnen herum und das Ganze bekommt einen heiteren und unbeschwerten Charakter.
Auch das Auto mit den Gasflaschen lässt eine Melodie erklingen. Gleicher Glockenklang wie der des Müllautos aber anderer Rhytmus und andere Melodie, klar, Gas ist nicht Müll ;-)
Ich möchte damit sagen: Südamerikaner finden immer einen Grund zum Feiern, einen Grund das Leben zu zelebrieren, egal wie hart der Alltag mancherorts aussehen mag. Leichtigkeit und Freude sind in nahezu jedem Moment möglich und von großem Nutzen.
Im Gegenteil spielen Geburtstage fast eine untergeordnete Rolle. Man feiert so viele Momente des Lebens, dass der eigene Geburtstag fast der unwichtigste ist.
Lassen wir uns in unserem Alltag nur ein wenig inspirieren und anstecken von Lebensfreude und Gelassenheit, dann wird uns Manches besser gelingen und sich der Erfolg mitunter leichter und selbstverständlicher einstellen!
Mit diesen Impressionen wünsche ich allen noch eine gute und lebensfrohe Woche!
Ihre Jutta Klöckner
(copyright 2009)


















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